Osnabrücker Studenten in Jyväskylä, Finnland
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    Von turboPasqual | 6.Januar 2008

    So, das wird er also: Mein vermutlich letzter Eintrag in diesem Blog. Eigentlich sollte der “Fazit” heißen, aber da ist mir Sebastian mal wieder zuvorgekommen.

    Ein bisschen wehmütig ist mir schon zu Mute, wenn ich an die schöne Zeit zurückdenke. Klar ist es hier in good old Germany natürlich auch wieder schön. Ich genieße es, mal wieder Freunde und Familie zu sehen. Ich freue mich über die relativ langen Tage und dass wir auch noch viel Sonne hier hatten/haben. Aber so langsam stellt sich schon wieder Langeweile ein. In Finnland hat man doch so einige neue Leute kennengelernt und irgendwie war ja fast immer was los. Langeweile gab es nur selten, Alkohol dafür umso öfter ;-)

    Danksagung

    Jetzt bleibt mir eigentlich nur noch zu sagen: Danke, Leute, für die schöne Zeit in Finnland. Namentlich besonders erwähnen möchte ich an dieser Stelle natürlich auch ein paar Leute, die mir die Zeit in Finnland (verdammt war das schnell vorbei) versüßt haben und ans Herz gewachsen sind (in alphabetischer Reihenfolge, damit keiner meint, ich hätte ihn/sie nicht so lieb wie andere):

    Bastian -der Chefkoch- Busch, Boris -die Gitarre- Werner, Daniela -die Fotoscheue- Gebauer, Ellen -the nearly always happy girl- Nieuwenhuis, Eva-Maria -die trinkfeste Nachbarin- Schmidt, Felix -der Weltfremde- Büttner, Jana -die vom Pech verfolgte- Psotová, Marcin -the polish ciaciapek- Barabasz, Mika -the UberTutor- Friman, Nora -die Organisatorin- Staudinger, Roman -der ImmerZuSpätKommer- Schindel, Sebastian -der Aufreißer- Fütz

    Eigentlich war es das nun, da ich aber unseren Nachfolgern noch einen kleinen Leitfaden an die Hand geben möchte, kommen hier noch mal ein paar Unterpunkte (wenn mir später noch was einfällt, dann ergänze das ich ggf. noch):

    Das würde ich beim nächsten Mal anders machen:

    Im Großen und Ganzen habe ich nicht viele Entscheidungen bereut, trotzdem würde ich, wenn es ein nächstes Mal gäbe, doch ein paar Sachen anders machen.

    Zum Einen würde ich schon einen Monat eher aufbrechen. Wir sind erst zum Semesteranfang im September hingeflogen und meiner Meinung nach war das ein Fehler. Ich habe viele Leute kennengelernt, die schon einen Monat eher da waren. In der Zeit kann man schon mal ein bisschen reisen, Freundschaften knüpfen, Finnisch lernen.

    Damit wären wir auch schon beim nächsten Punkt: Ich würde beim nächsten Mal einen (oder besser zwei) richtige Finnischkurse machen. Wir haben hier nur einen Survival-Finnisch-Kurs gemacht, welcher aber meiner Meinung nach für die Katz war. In Deutschland hat man eher weniger die Möglichkeit Finnisch zu lernen und wer weiß, wofür es noch mal gut ist. Man sollte die Chance jedenfalls nutzen (auch wenn es dadurch ein bisschen stressiger wird), aber mit 2 absolvierten Finnischkursen kann man sich schon einigermaßen durchschlagen in Finnland.

    Außerdem würde ich nicht mehr versuchen, mit einem anderen Osnabrücker auf ein Zimmer zu kommen (sind wir ja eh nicht, aber das war auch gut so). Man unternimmt auch so genug mit denen und andere Leute kennenzulernen ist immer gut.

    Beim Gepäck würde ich auch so einiges anders machen: Ich würde definitiv weniger mitnehmen! Ich hatte mit allem zusammen 53!!! Kilo dabei. Viel zu viel. Mindestens ein Drittel habe ich nie gebraucht. Also tut euch den Gefallen und nehmt wenig mit. Die Waschmaschinennutzung ist kostenlos! … Außerdem ist sowas wie ein Reiserucksack Gold wert. Zum einen erleichtert er das Einkaufen doch ungemein und zum anderen kann man dann problemlos auch Flüge unternehmen, bei denen man nur Handgepäck mitnehmen darf (wie. z.B. mit Ryan Air nach Riga).

    Geld:

    Auch wenn das Bier und die Lebensmittel in Finnland aus deutscher Sicht doch recht teuer sind, haben wir im Allgemeinen nicht sehr viel ausgegeben. Die finnischen Universitäten erheben zum einen keine Studiengebühren, zum anderen ist der Flug nicht sehr teuer, die Mensa ist gut bezahlbar und die Wohnungen dort sind auch sehr günstig. Aber mal konkret:

    Mensa: 2,35 Euro

    Flug: 100-150 Euro (Hin- und Rückflug)

    Wohnen: 170-190 Euro/Monat

    Bier: 1,69 Euro/Liter (günstiger geht’s leider nicht)

    Kleidung: ziemlich die gleichen Preise wie in Deutschland

    Gesamtausgaben: ca. 3000 Euro … Fragt mich nicht, wo ich das alles gelassen habe. Ich befürchte bald, dass ein Großteil wirklich für Alk draufgegangen ist ;-)

    Themen: Diverses, Persönliches, Geld, Finnland | 5258 Kommentare »

    Fazit

    Von sebastian | 6.Januar 2008

    Mit einigem Abstand formuliere ich nun auch mal mein kleines Fazit zu meinem Auslandssemester in Jyväskylä. Mittlerweile sitze ich in Bonn und mache ein Praktikum bei der Telekom, bin am Wochenende aber wahrscheinlich meist bei meinen Eltern in Hemer. Also Langeweile bis zum nächsten Semester im April kommt bei mir erstmal nicht auf ;-).
    Aber nun mit den Gedanken zurück nach Finnland.
    Was sind so die Schlagworte, die mir als erstes in den Sinn kommen wenn ich zurück denke: Sauna, Schnee, Seen, Natur, Rock, hilfsbereite (und manchmal auch ziemlich besoffene) Menschen und Alkohol.
    Was ich am meisten vermissen werde: die großen Radwege, Sauna, richtigen Winter, das Gefühl auch nachts sicher durch die Straßen laufen zu können, gepolsterte Hörsäle, umsonst Ketchup, Brot, Salatbuffet und Wasser, nette Menschen, Stammtisch, Pub Katse, (ziemlich konsequentes) Rauchverbot, die vielen Seen, Skigebiet quasi vor der Haustür, keine 1 und 2 Cent Münzen, das entspannte Leben der Finnen allgemein.
    Was ich alles erlebt habe: eine wirklich sehr nette finnische Familie kennen gelernt, mit Riga, Helsinki und Stockholm 3 europäische Hauptstädte gesehen, zum ersten Mal Kanu und Snowboard gefahren sowie zum ersten Mal Sauna, so manche Party, mal eine etwas andere Art des Studiums (mehr Gruppenarbeit und Präsentation) und natürlich nette Leute kennen gelernt und neue Freunde (insbesondere auch eine Freundin, die leider jetzt fast 1000 km weit weg ist…) gefunden.
    Was ich vor allem gegen Ende vermisst habe: gutes Essen, deutsches Bier, ein vernünftiges Bett, meine „richtige“ Familie, meine Freunde zu Hause, (mehr) Tageslicht, eine vernünftige Stereoanlage zum Musik hören, mal wieder nicht auf das Traffic-Limit beim Surfen achten zu müssen, ein saubereres Bad und Küche.
    Insgesamt bleibt allerdings ein fast durchweg positives Fazit. Ich kann jedem nur empfehlen die Erfahrung eines Auslandssemesters zu machen, wenn er die Gelegenheit dazu hat und in dieser Zeit dann so viel wie möglich zu unternehmen, denn die Gelegenheit erhält man wahrscheinlich nur einmal…

    Themen: Nicht kategorisiert | 4606 Kommentare »

    Heimat, wir kommen!

    Von Boris Werner | 23.Dezember 2007

    So, heute ist es soweit: Es geht nach Hause!

    Die letzten Tage haben wir noch wie Urlaub genossen, wir haben am Dienstag Sebastians Geburtstag gefeiert, uns noch mal beim Golden Rax Pizzabuffet vollgefuttert, unsere letzte Runde Olvi zelebriert, den Pub Katse nochmal besucht und gestern das letzte Abendmahl gehabt.

    Tja, was soll ich sagen, so gut wie alles ist verstaut, einiges bleibt hier (das meiste haben mein Mitbewohner Wang Xin und Felix bekommen…), einiges mehr kommt wieder mit nach Hause. Gestern hab ich auch noch mein Fahrrad wieder an Ron zurückgegeben und mein Geld wiederbekommen. Sebastian hat seins seinem ehemaligen Besitzer zurückverkauft, der sogar noch einen Schlüssel für das alte Schloss hatte, das noch daran hing. Bastian hat sein Rad demontiert und es wird die lange Reise nach Deutschland hoffentlich gut überstehen.

    Es wird sicherlich einiges geben, das ich vermissen werde hier in Jyväskylä, ganz oben die Unterhaltungen mit Wang Xin und den Pub Katse. Aber vielmehr freu ich mich auf alles zu Hause, Weihnachten mit der ganzen (mittlerweile ja um ein Hundebaby gewachsenen, dafür leider um ein Meerschweinchen ärmere) Familie. Meine Freundin und ihre Eltern holen mich heute abend vom Flughafen ab und heute nacht werde ich dann irgendwann bei meiner Freundin zu Hause ankommen. Am Weihnachtsmorgen holen mich meine Eltern dann dort ab. Dort wird mich dann auch schon das wahrscheinlich schönste Weihnachtsgeschenk erwarten: das kleine Hundebaby ;-) Pasqual hab ich damit schon zur Verzweiflung getrieben, aber ich musste es nochmal loswerden.

    So, da das hier mein letzter Eintrag aus Finnland wird, möchte ich noch meinen Dank an alle Wegbegleiter und Freunde loswerden, allen voran natürlich den mit mir gereisten OSIS und Bloggern Bastian, Pasqual und Sebastian: Wir hatten eine echt geile Zeit hier! Vielen Dank. Weiterhin natürlich meinem Mitbewohner: Wang Xin, it was great to have you as flatmate, becoming a good friend! Hope to see you again sometime.

    Nichtsdestotrotz (,was für ein wunderschönes Wort - Tomte) erwartet mich auch zu Hause wieder einiges, z.B. meine Back-to-Germany Feier (sorry Schwesterherz, natürlich bist du auch eingeladen ;-) ), Jahrgangstreffen etc. Also auch meine “alten” Freunde versuche ich zukünftig weniger zu vernachlässigen. Ich hoffe, ihr seid nicht böse, dass ich mich einige Zeit nicht allzu oft gemeldet habe ;-)

    Was bleibt mir noch zu sagen?

    Es wird hier vielleicht noch ein paar Einträge geben, aber wahrscheinlich nicht viel. Gerade über die Feiertage wird sich wohl kaum die Zeit finden noch etwas zu schreiben. Im neuen Jahr werd ich versuchen mal meinen Alltag festzuhalten, wer weiß… schaut einfach mal bei mir vorbei: www.boriswerner.eu  vielleicht gibt es dort bald auch mal mehr zu sehen (Sorry, ein bisschen Eigenwerbung zum Schluss musste doch noch sein)

    Das letzte Wort möchte ich jedoch meinen Mitstreitern und allen Lesern dieses Blogs überlassen. Bitte schreibt noch einen letzten Kommentar, wenn nicht sogar noch einen Beitrag. Ich verabschiede mich hiermit ins neue Jahr: Hyvää Joulu! Frohe Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2008!

    Themen: Diverses, Persönliches, Jyväskylä, Finnland | 3161 Kommentare »

    Monday Class

    Von Boris Werner | 19.Dezember 2007

    Nachdem wir am Montag nachmittag erstmal den Mythos vom Bieraufguss in der Saunagekillt haben (Niemals Bier pur auf die Saunasteine gießen… NIEMALS!) wars dann am Montag abend soweit, unsere letzte Monday Class in unserer Lieblingskneipe, Pub Katse. Zum Abschluss gab es einen Adventskalender, bei dem wir mehr oder weniger tolle Geschenke bekommen haben (”Oh, an empty one…”) Danach gab es noch ein Spiel, bei dem Pasqual, Marcin und ich nur verloren haben, weil die andere Gruppe um Roman einen Engländer im Team hatten, der die ganzen verdammten Weihnachtslieder sofort erkannt hat…

    Naja, am Ende hab ich dann noch auf der großen weiten Bühne vor einem  Millionenpublikum *räusper* ein paar Songs zum Besten gegeben… Davon gibts sogar ein Video… wer keine Angst hat, kann es sich hier anschauen: http://de.youtube.com/watch?v=8ITZZpCdyDQ
    Ich muss dazu sagen, dass ich schon bessere Momente hatte, aber es sei entschuldigt, da ich nichmal ne Gitarre zum Üben hatte und seit ca. einem halben Jahr nich mehr wirklich gespielt hab… Die Tonqualität lässt leider dank einer scheppernden Snare zu wünschen übrig. Naja, außer Otherside von den Chili Peppers hab ich noch Dust in the wind von Kansas, Numb von Linkin Park und When I come around von Greenday gespielt… die einzigen bei denen ich mich noch an die Akkorde und den Text (naja, auch nich ganz ;-) ) erinnern konnte…

    Nach der Monday Class hatten wir aber noch lange nich genug… wir sind um ca. 1 Uhr dann zu Bastian gefahren und haben uns Transformers angeschaut. Ser geiler Film! Um 4 Uhr morgens lag ich dann gemütlich in meinem Bettchen.

    Am Dienstag wollte ich dann um 15.00 zum Waschen, weil mir mein Organizer gesagt hat: Morgen: Waschen. Leider hatte ich nicht daran gedacht, dass es schon Dienstag war, als ich im Katse draufgeschaut habe… Völlig verwirrt, kam ich also bei den Waschmaschinen an und hab den Typen, der dort gerade seine Sachen zum Waschen eingeladen hatte erstmal gefragt, welches Datum wir denn heute haben. Mein Uhr sagte 18., mein Organizer ebenso, leider stand auf dem Waschplan, dass ich am 19. waschen sollte. Er hat mir dann bestätigt, dass wir den 18. haben. Hm, aber ich hab doch heute waschen? Dann sind aber die Wochentage falsch eingetragen, oder? Nachdem er mir dann bestätigt hatte, dass wir Dienstag und nicht Mittwoch haben, bin ich dann genauso verwirrt wieder in mein Zimmer gezogen und bin heute wieder zum Waschen gegangen. Mit positiverem Ergebnis… Irgendwas muss im Bier gewesen sein…

    Hier noch die Bilder von der Monday Class:






    Themen: Erlebnis, Lustiges, Bilder, Alkohol | 2941 Kommentare »

    Bildernachtrag aus Lappland

    Von Boris Werner | 15.Dezember 2007

    So, mich haben noch ein paar Bilder von Tommy erreicht von unserem Kraxelausflug auf einen kleinen Hügel.

    Dazu 2 Dinge:
    1) Ja, meine Brille ist ein wenig eingefroren und
    2) Ja, ich weiß, dass der Hintergrund wie reinmontiert aussieht aber: Nein, das war echt!




    Themen: Bilder | 4632 Kommentare »

    Ablenkung…

    Von Boris Werner | 13.Dezember 2007

    …vom Lernen, das ist der Zweck von diesem Beitrag. Tja, morgen mittag steht die letzte offizielle universitäre Veranstaltung an: Klausur im Fach Requirements Management and Systems Engineering, kurz RMSE. Tja, da ich die letzten Tage nicht viel dafür getan habe (u.a. aufgrund einer recht schlaflosen Nacht, aber dazu später mehr), muss ich heute noch ran. Glücklicherweise haben wir einen Frgenkatalog mit 32 Fragen bekommen, aus denen die Klausurfragen bestehen, von daher ist das Lernen nicht ganz so schlimm. Ich bin mittlerweile bei Frage 30 angekommen in Mitten der vorletzten Vorlesung, daher dachte ich mir kann ich auch mal ne kleine Pause einlegen.

    So, da ich garnicht mehr weiß, warum hier in den Blogkategorien eigentlich die Kategorie “Kaffee” existiert, will ich diese doch gleich mal nutzen. Nun kommen wir nämlich zur schlaflosen Nacht. Am Montag war nämlich mal wieder Monday Class im Pub Katse angesagt (mit Stand-Up Comdey von Ismo Leikola… der Typ is sauwitzig!). Am Ende wollt ich kein Bier mehr, aber ich hab gesehen, dass Bastian sich nen Kaffee bestellt hat. Eigentlich bin ich ja kein Kaffeetrinker, aber das fand ich zu der Zeit eigentlich ne recht gute Idee. Als ich allerdings dann nach 2 Stunden schlaf aufgewacht bin und nicht mehr einschlafen konnte, fand ich das nicht mehr so ne gute Idee. Also bin ich nach einigen Stunden verzweifelter Einschlafversuche dann um halb 7 (!!!) morgens aufgestanden und habe meine Hausarbeit in Design of Agent based Systems zu Ende geführt… immerhin etwas positives.

    Und die Moral von der Geschicht: Als Nicht-Kaffejunkie trinke nachts nen Kaffee nicht!

    Naja, was ist sonst noch so passiert, ohja: Es war Weihnachtsmarkt in der Universität. Mussten wir natürlich hin. Wir waren allerdings etwas enttäuscht, als wir die 6 Tische nebeneinander gesehen haben, auf deren 4 Uni-Merchandise verkauft wurde und den restlichen beiden hässliche handgemachte Holzsachen zum Verkauf angeboten wurden. Naja, ich hab mir trotzdem ein Uni-T-Shirt und einen Aufnäher gekauft (Der Aufnäher ist für unseren Kauppakadun Approbatur Overall, den Pasqual und ich nun endlich besitzen! Wir werden nächstes Jahr wiederkommen und unseren nächsten Abschluss machen!!!)

    Ansonsten war ich nun endlich beim Frisör. Nachdem das vor Lappland nicht mehr geklappt hat, wurde es nun wirklich Zeit. Ja, das war mein erster Haarschnitt in Finnland und ja, ich sag schrecklich aus! Aber nun seh ich wieder einigermaßen menschlich aus und nicht mehr wie der Yeti… ;-)

    Tja, morgen abend wird dann erstmal auf einem Ska/Punk Konzert unsere Freiheit gefeiert. Dann steht nur noch eine Woche feiern an (Sebastian hat ja auch noch Geburtstag in der nächsten Woche) und dann gehts nach Hause. So schön die Zeit hier auch ist/war, ich bin echt froh dann wieder bei meinen Lieben zu sein!

    So, nun lern ich aber weiter… bis demnächst!

    Themen: Diverses, Persönliches, Studium, Kaffee | 89 Kommentare »

    Trip to Lappland

    Von Boris Werner | 9.Dezember 2007

    So, nach langer Funkstille nun endlich mal wieder ein Eintrag von mir! Dafür aber auch glaub ich der mit Abstand längste… gefühlt wenigstens! Die Bilder gibt es erstganz am Schluss (und überspringen gildet nix, es muss schon alles gelesen werden ;-) )

    Ich war die letzte Woche mit 15 Leuten aus aller Herren Länder (Österreich, Wales, Belgien, Holland, Australien, Deutschland und Italien wenn ich mich recht erinnere) in Luosto im Norden Finnlands, also in Lappland!
    Lappland, ja richtig, da wo der Weihnachtsmann wohnt! Aber dazu später…

    Wir sind in der Nacht von Sonntag auf Montag losgefahren. Zu dem Zeitpunkt waren wir 15 Leute auf 3 mehr oder weniger kleine gemietete Autos verteilt (Fiat Punto, Fiat Stilo und irgendson Kia mit Automatikgetriebe…) Voll bepackt bis oben hin sind wir dann losgefahren in Richtung Norden. Nach einigen Stops und Fahrerwechseln (und für mich einigen Stunden Schlaf) sind wir dann in Rovaniemi angekommen. Das ist das Dorf, wo der Weihnachtsmann wohnt. Bevor wir ihn besuchen wollten, haben wir uns jedoch noch in der University of Lapland in der Mensa gestärkt. Das gute hier in Finnland ist nämlich, dass die Studentenkarte in allen Mensen vergünstigtes Essen bedeutet.
    Wir haben uns also durchgefragt und sind dann zum Santa Park gelangt. Leider hatte der gerade an Montagen geschlossen. Naja, wir sind dann erstmal zum LIDL um uns für die nächsten Tage einzudecken. Als wir die eh schon übervollen Autos auch noch mit einigen Einkaufswagen an Lebensmitteln gefüllt hatten, sind wir dann Richtung Luosto zu unserer Hütte aufgebrochen. Auf dem Weg dahin haben wir dann das Santa Claus Village gesehen, das jeden Tag im Jahr geöffnet hat und wo auch Santa’s Office ist. Hmpf, naja, am Mittwoch kam eh noch jemand per Zug in Rovaniemi an, weswegen wir eh nochmal hierher mussten.

    Nachdem wir dann mit Hilfe von GPS erst eine andere und dann unsere Hütte gefunden hatten (das Navi brauchten wir auch die nächsten Tage noch um nach Hause zu finden, weil dort oben wirklich jede Straße wie die andere aussieht…), haben wir erstmal unsere Zimmer bezogen und unsere Sachen reingetragen.
    Wir hatten erst eine halbe Stunde an der falschen Hütte gestanden, bis wir dann per Telefon Hilfe anforderten, weil wir den Schlüssel unter der Fußmatte nicht gefunden hatten.
    Ich war die Woche über mit Tommy, Arnim und Manuel auf einem Zimmer. Alles Deutsche.
    Die Hütte hatte ein super Ausstattung: Sauna, eine super Küche, massig Geschirr und Gläser (von denen einiges auch zu Bruch ging…), 2 Fernseher, Karaoke, X-Box, WLAN… was will man mehr?

    Wir hatten uns außerdem in 3er Teams aufgeteilt. Jedes Team hat an einem Tag gekocht. So kamen wir neben Nudeln und Lasagne auch zu Rentier und einer sehr leckeren (und kalorienreichen) belgischen Spezialität.

    Am Dienstag sind wir dann auch gleich zum nahegelegenen Luosto Skigebiet gefahren. Es gab zwar nur 2 kleinere Pisten, da ich aber eh erst am Samstag und Sonntag zuvor meine ersten Stunden auf dem Snowboard verbracht habe (Snowboardkurs von der Uni organisiert, sehr zu empfehlen) war das nicht ganz so schlimm. Ich habe auch den ganzen Tag dann nur den Anfängerteil des Hügels befahren. Nur am Ende bin ich von ganz oben gefahren. Es war verdammt steil und ich bin nur mit dem Board parallel zum Hang gefahren, also bremsend. Unten taten mir dann auch ganz schön meine Oberschenkel weh… Manuel, Arnim, Tommy und ich sind zwischendurch nochmal nach Haus gefahren um was zu essen. Leider hab ich meine Mütze und meine Handschuhe auf der Bank dort liegengelassen. Da wir allerdings in Finnland sind, waren meine Sachen trotzdem noch an der genau der Stelle, wo ich sie liegenlassen hatte (in Finnland wird glaub ich nicht geklaut…). Leider waren sie total steif gefroren. Zum Glück hatte ich noch Ersatz dabei! ;-)

    Naja, am Mittwoch ging es dann wie gesagt nach Rovaniemi ins Santa Claus Village. Dort waren wir dann zuerst in Santa’s Main Post Office, wo alle Post ankommt, die an Santa Claus geschickt wird. Die Post wird nach Land sortiert, die meisten werden gelesen und diejenigen mit Absenderadresse bekommen dann auch einen Antwortbrief. Warum wusste ich das in meiner Kindheit eigentlich nicht? Eins steht fest: Nächstes Jahr schreibe ich einen Brief an Santa Claus, Rovaniemi, Arctic Circle, Finland!!!
    Dann war es soweit: Wir sollten Santa Claus höchstpersönlich treffen. Tommy hatte eigentlich die Aufgabe ihm seinen Bart herunter zu ziehen, war aber zu feige… Allerdings haben wir ein Photo mit ihm machen lassen und uns dann Postkarten damit drucken lassen (5 Stück für 30€… die lassen sich das gut bezahlen!)
    Dann ging es noch zum LIDL und ein paar Sachen einkaufen und dann sind Manuel, Tommy und ich noch zur alten Marttiini Messer Fabrik gefahren. DAS ist das wahre Messerparadies. Bastian hätten wir gleich dalassen können, wenn er dabei gewesen wäre. Der wäre da wahrscheinlich am liebsten eingezogen ;-)

    Am Donnerstag sind dann viele noch in ein etwas weiter entferntes, dafür aber größeres Skigebiet gezogen um wieder zu snowboarden. Da ich allerdings schon 3mal in 4 Tagen boarden war, hab ich verzichtet und wollte mir einen ruhigen Tag machen und evtl. ein bisschen für meine anstehende Klausur lernen. Tja, als ich dann nach draußen bin um ein paar Photos im Hellen zu machen (wir hatten nur ca. 3-4 Stunden Licht am Tag) hat Tommy mich dann überzeugt mit ihm dne nahegelegenen Hügel hochzukraxeln. Nach einiger Zeit sind wir dann wieder an der Hütte angekommen und haben die anderen beiden daheimgebliebenen Arnim und Mike überzeugt mit uns ein Iglu zu bauen. Nach 4,5 Stunden war auch das geschafft. Ein Meisterwerk! Die anderen sind dann auch wiedergekommen und sind dann auch gleich nach der Sauna in unser neues Eigenheim gekrochen! Tommy, Mike und ich haben dann am Abend auch unser letztes Bier im Iglu getrunken. Da konnte man allerdings schon die Folgen des Tauwetters erahnen. Die Decke war schon bedrohlich weit nach unten gesackt. Am nächsten morgen war sie dann leider auch gleich ganz eingestürzt. Vorher wurde am Donnerstag Abend aber noch ein deftiges Trinkspiel gespielt mit selbst erfundenen Regeln (Jede Karte des 52er Blattes hieß im Grunde trinken für jemanden…)

    Naja, es folgte ein sehr ruhiger Freitag, an dem einige noch Hundeschlitten fahren gingen und anschließend noch Cross-Country-Ski. Arnim und Tommy haben die 3 belgischen Jungs noch weiter in den Norden kutschiert, da diese noch eine Hiking Tour machen wollten und dann mit Bus, Zug und per Anhalter nach Jyväskylä zurück wollen (geplante Ankundt Dienstag morgen…). Tommy wollte eigentlich nur eine Stunde mitlaufen, hat sich dann aber entschieden die volle Strecke mit zu gehen. Da er nix mit hatte musste er sich natürlich erstmal eine komplette Ausrüstung kaufen/mieten. Ich bin mal gespannt, ob man je wieder was von den vieren hört!

    Samstag mittag ging es dann auch schon wieder zurück Richtung Jyväskylä. Mit Manuel und Arnim im kleinen Punto sind wir um 11 Uhr losgefahren. Leider haben wir in Rovaniemi vergessen zu tanken und waren schon auf Reserve, als mein Navi uns sagte, dass die nächste Tanke auf unserem Weg über 70km entfernt war. Tja mist… Die nächstgelegen Tankstellen war zwar nicht auf unserem Weg, aber wir haben sie dann angesteuert um nicht liegen zu bleiben. Leider waren die Infos von TomTom wohl veraltet. Das heißt es waren dort zwar Zapfsäulen, aber leider wurde die Tankstelle schon einige Zeit vorher geschlossen. (Kein Wunder, bei der Lage am A… der Welt!). Wir hatten allerdings Glück, denn im Tankhäuschen/-lädchen waren eine ganze Menge Leute. Wir sind da wohl mitten in die Abschlussfeier des Sohnes des Hauses geplatzt, der gerade seinen Militärdienst beendet hatte. Zum Glück war der Vater Taxifahrer und hatte einen Reservekanister, den er uns dann überlassen hat. So konnten wir dann den Weg zur nächsten Tanke überstehen. Nach ca. 10 Stunden Fahrt waren wir dann auch wieder in Jyväskylä angekommen.

    War ein super Trip, danke nochmal an alle, die mit dabei waren!

    So, in der kommenden Woche muss ich dann auch nur noch eine Hausarbeit beenden (bis Samstag) und am Freitag eine Klausur schreiben, dann is entgültig Schluss mit Uni! Dann haben wir auch nur noch eine Woche frei, dann gehts ab nach Deutschland. Ich bin auch echt froh dann wieder zu Hause zu sein. Mittlerweile vermisst man Familie, Freundin und kleine Hunde doch sehr ;-)
    Am 23. Dezember ist es dann soweit und wir fliegen von Helsinki aus Richtung Düsseldorf.
    Zu Hause, ich komme!!! Meine Back-To-Germany-Party ist auch schon organisiert und über Silvester gehts dann mit meiner Antje ins bergische Land!
    Bis dahin werd ich aber bestimmt noch das ein oder andere Mal schreiben…

    Hier noch die Bilder: http://pics.boriswerner.eu/lappland (Kann noch nen Moment dauern, da ich mal wieder mein Dowloadlimit überschritten habe und deswegen nur gaanz langsam die Bilder hochladen kann…)

    Themen: Erlebnis, Bilder, Alkohol, Wetter, Finnland | 501 Kommentare »

    Finnische Musik

    Von turboPasqual | 30.November 2007

    Hallo liebe Volksmusikfreunde!

    Ich hatte Langeweile und möchte mal zur Allgemeinbildung beitragen. Deshalb liste ich an dieser Stelle mal die finnischen Bands auf, die mir so bekannt sind. Vielleicht ist für den ein oder anderen von euchja noch ein Schmankerl dabei:

    Themen: Finnland | 736 Kommentare »

    Stockholm

    Von sebastian | 27.November 2007

    Warnung am Anfang: Dieser Beitrag wird recht lang, da er ein ganzes verlängertes Wochenende beschreibt ;-).
    Am Donnerstag Nachmittag ging es dann also gleich weiter für Boris, Pasqual und mich (sowie Pasquals Mitbewohner Roman) nach Stockholm. Zunächst einmal standen 4 Stunden Busfahrt nach Turku an, auf der es dann auch schon recht laut wurde im Bus dank den partywütigen Spaniern, die uns auch in den nächsten Tagen die ein oder andere Minute Schlaf rauben sollten.
    In Turku ging es dann ab auf die Fähre und es standen 10 Stunden Überfahrt an. Unsere Kabine war geschätzte 6 m² Meter groß für 4 Personen plus 2 m² Bad, allerdings waren dafür die Betten schon bezogen und Handtücher gab es auch. Das nächste Ziel war dann erstmal der Duty Free Shop auf dem Schiff, denn da der Alkohol in Schweden sehr teuer ist und man in normalen Geschäften auch nur Bier bis 3,5 % bekommt musste sich gleich mal für das Wochenende eingedeckt werden. Ein Träger Bier (24 Dosen) und ein Teil vom Apfelkorn und Vodka gingen dann auch gleich schon in der ersten Nacht auf der Fähre drauf (das Heineken schmeckte aber auch zu gut nach dem ganzen finnischen Bier…). Die Disco auf der Fähre war leider nicht wirklich unser Fall, so dass wir uns aufs auf dem Zimmer trinken beschränkt haben (was eigentlich nicht erlaubt ist :P).
    Nach ca. 3 Stunden Schlaf ging es dann am nächsten Tag zunächst einmal zu Fuß in Richtung Hostel. Ein ziemlich beschwerlicher Weg, da wir noch einen 24er Träger Bier mit hatten. Als das Hostel dann gefunden war wurden die Sachen im Luggage Room verstaut und um ca. 9 Uhr ging es dann auf zur Stadterkundung. Das erste Ziel war die Touristen Info, danach ging es erstmal zu McDonalds zum frühstücken.
    Dort einigten wir uns auf unser erstes richtiges Ziel: Skansen, ein Freilichtmuseum mit alten Gebäuden aus Skandinavien und skandinavischen Tieren. Das war auch ganz nett, dummerweise fing es irgendwann ziemlich an zu regnen. Also haben wir uns in das dortige Restaurant zurückgezogen und erstmal Köttbullar gegessen. Danach ging es in ein Aquarium (sogar mit Haien!) und dann ins Vasa-Museum, Skandinaviens meistbesuchtes Museum. Es geht zwar alles „nur“ um ein Kriegsschiff, das beim ersten auslaufen gleich gesunken ist und 1961 geborgen wurde, ist aber sehr beeindruckend, so dass wir dort auch einige Zeit verbracht haben.
    Erschöpft ging es dann wieder zurück zum Hostel und es wurde sich erstmal ein wenig ausgeruht. Danach gabs erstmal ein Bier und wir sind auf um was zu essen zu suchen. Wir wurden dann auch fündig und es gab erstmal Pizza in einem kleinen italienischen Lokal, in dem sonst nicht wirklich was los war… Geschmeckt hat es trotzdem. Danach wurde erstmal weitergetrunken, bis es irgendwann los in Richtung einer Studentenparty ging, Dummerweise war es zu weit zum Laufen und eine Fahrt mit der U-Bahn kostet 40 Kronen (mehr als 4 Euro). Nun gut, wir hofften ja zumindest auf eine gute Party. Dort angekommen sahen wir gleich schon den Organisator unseres Trips blutend stehen. Man wollte ihn wohl nicht rein lassen und wurde dann auch handgreiflich. Das ging ja gut los… Und es gab weiter schlechte Nachrichten. Wir sind gegen 1 Uhr angekommen und da hieß es schon die Party geht nur noch eine Stunde. Da wir den weiten Weg nicht umsonst gefahren sein wollten ging es trotzdem rein. Drinnen war es dann auch nicht wirklich toll, aber zumindest gab es einen Kicker. Danach war auch wirklich schon um 2 Schluss und es ging wieder zurück zum Hostel.
    Am Samstag hatten wir dann richtig gutes Wetter, allerdings haben wir erstmal bis 11 geschlafen. Danach gings los und es verschlug uns zum Royal Palace. Dort kauften wir ein Kombi-Ticket zum besichtigen des Schlosses und zweier Museen. Das Schloss und eines der Museen haben wir dann auch gleich besichtigt, danach hatten wir Hunger und es ging erstmal zu McDonalds. Danach weiter in ein großes Kaufhaus ins NK. Dort hielten wir uns vor allem lange Zeit im Kinderparadies auf ;-). Danach machten wir uns daran einen normalen Supermarkt zu suchen, was sich als gar nicht so leicht herausstellte. Als endlich einer gefunden war wurden 1 kg Nudeln, Sauce und Thunfisch (für die Sauce) fürs Abendessen sowie Frühstück besorgt und es ging wieder zurück zum Hostel. Dort haben wir dann gekocht und das ganze Kilo Nudeln zu viert verspeist. Danach wollten wir auf den Weihnachtsmarkt, dummerweise hatte dieser aber schon seit 18 Uhr zu. Wir entschieden uns dann nicht mehr loszugehen an diesem Abend sondern lieber ein wenig Karten im Hostel zu spielen. Dies erwies sich im Nachhinein als die richtige Entscheidung, da man in Schweden wohl erst ab 23 in die Clubs kommt, so dass Boris und ich eh nicht reingekommen wären.
    Am nächsten Morgen mussten wir um 11 ausgecheckt haben, konnten aber unsere Sachen da lassen. Hinterher haben wir noch das letzte Museum unseres Kombitickets angeschaut und sind dann erstmal durch die Fußgängerzone gelaufen. Dort haben wir dann entdeckt, dass es eine große EA-Ausstellung am Hauptbahnhof gibt. Also nix wie hin! Dort gab es dann jede Menge Xbox360, ein paar Rechner und ein Guitar-Hero ähnliches Spiel. Hier verbrachten wir dann auch einige Zeit und Boris, Pasqual und ich versuchten uns dann am Ende auch noch an dem Guitar-Hero Spiel, sind aber auf Grund meiner nicht vorhandenen Drummer-Fähigkeiten mehr oder weniger gescheitert.
    Danach sind wir erstmal einen Kaffee trinken, dann nochmal in ein Kinderparadies und anschließend zurück zum Hostel. Von da ging es dann irgendwann wieder auf zur Fähre. Dort hieß es dann warten und der Hunger stieg, denn das Highlight des Abends stand noch an: das Viking-Buffet! Essen und Trinken so viel man will für 24 Euro. Dieses hielt dann zum Glück auch was es versprach und wir hatten uns so voll gefressen, dass wir nicht mal mehr das Trinken runter bekommen haben. Da es hieß, dass es nach anderthalb Stunden keine Getränke mehr gibt, haben bei uns alle ihre Tische mit jeder Menge Weingläsern vollgeladen. Das 15 Minuten später auch das Lokal dicht macht wurde uns allerdings nicht gesagt… Somit blieben die meisten auf ihrem Wein sitzen und wir wurden irgendwann mehr oder weniger rausgeschmissen. Gelohnt hatte sich das Ganze trotzdem und wir machten uns erstmal auf zum Deck für frische Luft und um uns ein wenig zu bewegen. Danach waren wir auch gut fertig und entschieden uns in Richtung Bett zu begeben.
    Am nächsten Tag ging es erschöpft zum Bus und wieder 4 Stunden zurück nach Jyväskylä. Kein erholsamer aber ein sehr ereignisreicher Urlaub mitten im Semester ging zu Ende :-).
    So, alle die es so weit geschafft haben oder gleich runtergescrollt haben können sich jetzt noch die Fotos angucken:
    Fotos Sebastian
    Fotos Boris

    Themen: Erlebnis, Bilder, Alkohol | 495 Kommentare »

    Besuch

    Von turboPasqual | 27.November 2007

    Jetzt ist es schon fast wieder eine Woche her, dass ich Besuch hatte, aber trotzdem noch mal ein kleiner Bericht darüber:

    Ich bekam am letzten Montag Besuch von Michael und Basti, zwei meiner besten Saufkumpanen Kumpels. Die beiden kamen mit etwas Verspätung so gegen 13:00 Uhr am Bahnhof an, wo ich sie dann direkt abgeholt hatte. Nach einem Marsch zur Uni, wo ich noch eine Studienbescheinigung abgeholt habe, ging es dann erstmal zur Mensa (sorry Jungs, der Weg war doch etwas weiter, als ich dachte). Frisch gestärkt sind wir dann mit dem Bus zu mir gefahren und waren um 17:00 Uhr erstmal in der Sauna… Saunabier natürlich inklusive ;-) Nach einem kleinen Vortrinken mit unserem Freund Jim Beam, den die beiden mitgebracht hatten, ging es abends dann ins Pub Katse, wo wir drei einen gemütlichen Abend mit einem kleinen organisierten Quiz, welches wir leider nicht gewonnen haben, und einer netten Jam-Session verbracht haben. Ich würde ja glatt das Video online stellen, aber das ist mit über 600 MB doch etwas zu groß.

    Dienstag haben wir dann tagsüber eigentlich nicht sehr viel Spannendes gemacht. Wir waren die meiste Zeit einkaufen oder haben Sachen für einen am Mittwoch anstehenden Grillabend vorbereitet: 5 Kilo Fleisch, Kartoffelsalat, Tsatsiki und Boris hat noch Brot gebacken. Abends waren wir dann erst wieder in der Sauna (Ja, so ein Saunahut ist schon geil, was Jungs?). Im Anschluss waren wir im Salsa Orkidea, einem Pizza-Schuppen, welcher echt mal große Pizzen macht. Wenn man es nicht selbst gesehen hat, glaubt man nicht, wie groß die Teile wirklich sind… und auch nicht, dass man sie trotzdem komplett aufessen kann. Nach der Riesenpizza haben wir uns dann mit Bastian und Boris im Sohwi getroffen und dort noch die sogenannte “Rock Hour” mitgenommen. Da wir uns am Ende der Rock Hour (von 22-23 Uhr) noch so viel Bier geholt hatten, hielten wir dort noch bis ca. Mitternacht durch. Da wir aber natürlich so schnell nicht zufrieden zu stellen sind, haben wir uns nach dem Rückweg noch wieder bei mir getroffen und den Abend bei einigen Longdrinks gemütlich ausklingen lassen, bis wir ca. gegen 4 Uhr besoffen müde ins Bett gefallen sind.

    Am Mittwoch haben wir dann auch endlich mal tagsüber Programm gehabt. Wir sind zum Laajavuori, einem größeren Hügel hier in Jyväskylä, auf dem man sogar Ski fahren kann. Dort sind wir dann hochgekraxelt und haben uns mal so eine richtige Ski-Sprungschanze von Nahem angesehen. Ist schon beeindrucken, wie steil das von da runtergeht. Also ich würde da nie im Leben runterspringen *grusel*. Und hätten wir gewusst, dass die den Laajavuori schon mit Schneekanonen bearbeitet haben, dann hätten wir uns bestimmt irgendwie so kleine Plastikschlitten/-bobs organisiert und wären damit am Schluss runtergefahren. So war es aber auch ok. Den Abend haben wir dann mit einem netten Barbecue verbracht, wobei wir größtenteils auch ne Menge Spaß hatten (außer Felix vielleicht, der sich auf dem rutschigen Boden erstmal das Steißbein poliert und dabei noch 9 Bierflaschen zerstört hat).

    Da es Donnerstagnachmittag dann für mich schon nach Stockholm ging und meine Jungs relativ früh am Freitag in Tampere sein mussten, um ihren Flieger zu kriegen, hieß es dann auch schon Abschied nehmen. Die Jungs haben die Nacht in Tampere verbracht, während ich auf der Fähre Richtung Stockholm gefeiert habe (aber dazu später mehr).

    Fazit: Es war mal wieder sehr erfrischend, Besuch aus der Heimat zu bekommen. Auch wenn wir relativ wenig Programm hatten, haben wir doch das Beste draus gemacht und jede Menge Spaß gehabt. Danke für den Jim Beam Besuch!

    Themen: Erlebnis, Alkohol | 132 Kommentare »

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